Mai Plasticfree

Das war es schon fast wieder! Jedes Jahr steht der Mai im Zeichen des Plastiks. Eine gute Initiative, und genau deshalb gibt Retulp einfache Tipps, um nicht nur im Mai, sondern das ganze Jahr über weniger Plastik zu verwenden.

Wir alle wissen inzwischen, dass Plastikmüll ein globales Problem ist und Tiere und Natur gefährdet. Dennoch werden immer noch jede Minute 1 Million (!) Plastikwasserflaschen gekauft, und jede Minute landet ein Lastwagen voller Plastikmüll in den Ozeanen. (Info.meiplasticvrij.be)

Grund genug, jetzt damit anzufangen, oder natürlich damit weiterzumachen. Unserer Erfahrung nach ist ein plastikfreies Leben jedoch schwieriger als gedacht, weshalb wir 4 einfache Tipps geben:

4 Tipps für ein plastikfreies Leben (er)

Tipp 1: Verzichten Sie auf Einwegartikel

Leicht gesagt und leicht getan! Tauschen Sie zunächst Ihre Plastikflasche gegen eine wiederverwendbare Trinkflasche aus. Auf diese Weise tragen Sie nicht nur zur Reduzierung von Einwegplastik bei, sondern sorgen auch besser für sie selbst. Schließlich enthält Wasser aus Plastikflaschen 50 % mehr Mikroplastik als Leitungswasser - nichts, was man zu sich nehmen möchte.

Sie können auch auf Einwegbecher verzichten, indem Sie Ihre eigene Thermosflasche verwenden, Plastiktüten ablehnen, indem Sie von nun an eine wiederverwendbare Tasche zum Einkaufen mitbringen, und Ihr Lunchprodukte in eine wiederverwendbare Lunchbox packen. Es gibt zahllose andere Alternativen zu Einwegplastik.

Tipp 2: Vorbereitet sein

Seien Sie immer vorbereitet, wenn Sie unterwegs sind. Bringen Sie zusätzlich zu Ihrer wiederverwendbaren Flasche und Tasche Ihr eigenes Besteck und einen wiederverwendbaren Strohhalm mit. Auf diese Weise können Sie Plastikvarianten ablehnen, wenn es keine Alternativen gibt, und sofort ein Zeichen setzen.

Tipp 3: Bewusst leben

Es sind die Standardtipps, die immer noch den Unterschied ausmachen. Versuchen Sie, öfter nach Alternativen zu suchen. Kaufen Sie zum Beispiel Ihr Obst und Gemüse im Gemüseladen oder auf dem Markt. Kaufen Sie Produkte in Großpackungen statt in Kleinpackungen, damit Sie nicht für jede Mahlzeit eine neue Packung kaufen müssen. Wählen Sie Produkte, wie z. B. Reinigungsmittel, in nachfüllbaren Verpackungen. Oder kaufen Sie Produkte, die überhaupt nicht in Plastik verpackt sind, wie z. B. die Shampoo-Riegel der Nature Box und die Happy Seife.

Und wenn Sie Kunststoffverpackungen kaufen, trennen Sie den Abfall ordnungsgemäß und recyceln Sie so viel wie möglich.

Tipp 4: Handeln Sie!

Seit Jahrzehnten wird in der Werbung darauf hingewiesen, dass eine bessere Umwelt bei einem selbst beginnt. Große Unternehmen verstecken sich hinter der Vorstellung, dass sie nur das anbieten, was die Privatpersonen nachfragen. Aber wenn es nur wenige oder gar keine Alternativen zu in Plastik verpackten Produkten gibt, können die Privatpersonen nicht das einzige Problem sein. In Wirklichkeit muss der Wandel auch von den größten Plastikverschmutzern wie Coca-Cola, PepsiCo, Nestlé und Unilever ausgehen, die jedes Jahr mehr neues Plastik produzieren, obwohl sie sagen, dass eine Kreislaufwirtschaft die Lösung ist.

Wir können dies ändern, indem wir als Privatpersonen die Führung übernehmen und den Unternehmen die nötige Unterstützung geben, damit sie einsehen, dass es so nicht weitergehen kann.

Ein Sehtipp auf BNNVARA ist 'Grab the Power: Der Plastikbetrug'. Tim Hofman beleuchtet in dieser Folge das Plastikproblem auf eine aktivierende Weise.

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